• Die Seele ist das was uns zum Menschen macht

20.01.2020 13:22

Gedanken- und Gefühlshygiene - dran bleiben!

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Heute war es mal wieder soweit...das Haus musste gereinigt werden, die Wäsche gewaschen. Meine Motivation war nur minimal ausgeprägt. Mehr als eine Stunde...in der ich mich mit Kleinigkeiten um den Hausputz herum gedrückt und abgelenkt habe, benötigte ich bis ich mich endlich zum anfangen bewegen konnte.

Während ich also in meinem Putzeimer hinein schaute, fiel mir auf wie schnell das saubere Wasser schmutzig wurde. Der nächste Gedanke kam prompt...wie lange es im Vergleich dazu benötigt einen Eimer voll schmutziges Wasser in sauberes Wasser zu verwandeln.

Das passiert uns im Leben auch oft. Wir haben 5 Erfolgserlebnisse und einen Misserfolg. Was machen wir? Wir sind in Gedanken beim Misserfolg der sich nachhaltig bemerkbar macht und brauchen viel länger diesen zu verarbeiten und „zu reinigen“ als wir uns an unsere „Erfolge“ erfreut haben.

Im Bad das gleiche...wie oft ich hier schon sauber gemacht habe ohne wirklich Schmutz zu verursachen...dennoch wird alles was sauber ist zwangsläufig von ganz allein mit der Zeit schmutzig. Auch wenn wir das Bad nicht benutzen würden...so setzt sich Staub und Feuchtigkeit der Luft ab...und es muss wieder gereinigt werden allein durch das bloße da sein.

Ebenso die Wäsche...auch wenn ich sie nicht verkleckere oder verschmutze so muss sie dennoch regelmäßig in die Waschmaschine. Wir dünsten aus...abhängig davon wo und wie wir uns bewegen und was wir zu uns nehmen...dies wandert auf die eine oder andere Weise in unsere Kleidung.

Auch was wir an Gedanken und Gefühle in uns tragen ist abhängig davon was wir in uns hinein lassen und wo und mit wem wir uns aufhalten.

Gedankenhygiene ist wie ein Hausputz...es muss immer wieder gemacht werden...ein Leben lang.

Wir fangen an unsere Gedanken zu beobachten, zu verändern, machen zum Beispiel täglich eine Dankesliste...und glauben nach ein paar Wochen ist gut....

Dem ist nicht so!

Wenn du den Boden wischst dann ist er sauber. Nun benutzt du ihn ja wieder, ebenso deine Familie, der Besuch der kommt...und diese haben an ihren Schuhen vielleicht den Straßenschmutz dran der von anderen Menschen kommt, die du nicht einmal kennst.

Es ist wie mit deinen Gedanken und Gefühle...du denkst du bist rein...dennoch wirst du täglich aufs Neue mit neuen und alten Gedanken und Gefühle konfrontiert, mit deiner Umwelt...all das kommt wieder in dich hinein...all das muss immer wieder gereinigt werden ....

Muss ich das wirklich dauerhaft tun?

Wer einen Teenager im Haus hat kennt folgenden Spruch sicherlich auch, wenn es ums aufräumen und sauber machen geht: Warum muss man überhaupt aufräumen, es wird ja so oder so wieder alles dreckig...man macht sich doch nur unnötig Arbeit damit.

Doch stell dir vor wenn du nicht mehr aufräumen würdest...wie würde es dann in Kürze aussehen in deinem Heim? Der Dreck würde sich im Laufe der Zeit stapeln und nach gewisser Zeit kämst du nicht mehr durch die Wohnung durch, könntest nichts mehr ohne Ekel anfassen, hättest keine saubere wohlriechende Kleidung mehr.......

Wenn du dich also mal wieder fragst warum du dir die Mühe der Gedankenhygiene machen solltest, warum du mit deinen Bemühungen nie zu einem Ende kommst...dann denke an deinen Hausputz und warum du das tust.

Damit es rein wird und auch rein bleibt!

Damit du dich dauerhaft daran erfreuen kannst!

Weil es dir wichtig ist in einer sauberen Umgebung zu leben!

Warum wenden wir dies dann nicht auch auf das an was wirklich wichtig ist für unser Leben und unsere Realität? Unsere Gedanken und Gefühle!

Selbst wenn du eine Weile brauchst um dich immer und immer wieder zu motivieren so ist es dennoch eine Arbeit die gemacht werden muss und wie in eine Dauerschleife immer wieder auf dich zukommt. Es sei denn es macht dir nichts aus im Dreck und Chaos zu leben ;-)

In diesem Sinne...einen frohen Putztag!

Ach ja...hatte ich schon erwähnt dass ich heute Morgen zuerst einen Blogartikel schreiben wollte...und mir auf Anhieb nichts eingefallen ist?

Dazu passender Blogartikel:

Inspiriertes Handeln